Technik

Firefox 19 und PDF-Dokumente

Firefox verfügt seit Version 18 über einen internen PDF-Viewer. Dieses kleine Hilfsprogramm erlaubt die Anzeige von PDFs direkt im Browser, auch wenn kein externer PDF-Leser, also z.B. kein Adobe Reader auf dem Computer des Benutzers installiert ist.

Seit Firefox Version 19 wurde dieser PDF-Viewer automatisch für alle PDF-Anzeigen in Firefox aktiviert. Wenn in Ihrer Anwendung (z.B. Contado) also ein PDF angezeigt werden soll, dann wird im Regelfall der neue Viewer verwendet.

Die Firefox Version 19 wird seit heute über den Update-Kanal „Release“ für alle Firefox-Installationen verteilt, bei denen automatische Updates aktiviert sind.

Deaktivierung des Viewers

Da  der PDF-Viewer des Firefox neu und in Teilen noch nicht ausreichend getestet ist, empfehlen wir die Abschaltung der internen PDF-Komponente und die Verwendung des Adobe Readers.

Für die Abschaltung gehen Sie bitte vor wie folgt:

1) Einstellungsdialog öffnen

Je nach gewählter Konfiguration finden Sie die Einstellungen entweder unter „Firefox->Einstellungen“:

ff19_einstellungen_02

oder unter „Extras“ im Menü:

ff19_einstellungen_01

2) Anwendungen

Im darauf folgenden Dialog wechseln Sie bitte auf den Reiter „Anwendungen“:

ff19_einstellungen_03

3) PDF finden

In diesem Reiter suchen Sie dann bitte nach dem Eintrag „Portable Document Format (PDF)“. Geben Sie „Portable“ ein:

ff19_einstellungen_04

4) Aktion ändern

Per Klick auf den kleinen schwarzen Pfeil nach unten (ggf. müssen Sie zuerst einmal auf die Aktion zum Eintrag klicken) öffnen Sie ein Menü, in dem Sie einstellen können, wie Firefox mit PDF-Dateien umgehen soll:

ff19_einstellungen_05
Wir empfehlen hier die Auswahl „Adobe Reader verwenden (Standard)“:

ff19_einstellungen_06

5) Bestätigen

Bestätigen Sie diese neue Einstellung bitte mit OK:

ff19_einstellungen_07
Anschließend verhält sich Ihr Firefox und damit Ihre Anwendung wieder wie gewohnt.

Bekannte Probleme

Mit dem PDF-Viewer gibt es in den Anwendungen zwei Probleme:

1. Warnung „Das PDF-Dokument wird eventuell nicht korrekt dargestellt“

Oberhalb der Anzeige des PDFs zeigt der Viewer eine Warnung, dass das PDF eventuell nicht richtig angezeigt werden kann:

ff19_warnung
Diese Meldung ist nur eine Warnung. Probleme bei der Anzeige der PDFs sind momentan keine bekannt.

2. Fehlerhafte Druckausgabe

Auf allen PDFs, die unter Verwendung des neuen PDF-Viewers gedruckt werden, erscheinen folgende zusätzliche Informationen auf dem Ausdruck:

  •     Dateiname
  •     URL aus dem jeweiligen NET
  •     Seitenzähler und Anzahl
  •     Datum und Uhrzeit des Ausdrucks

Mit diesen neuen Informationen sind Dokumente z.B. als Rechnung unbrauchbar. Die Sammelbelegfunktion wird dadurch unter anderem sogar ganz außer Funktion gesetzt. Dieses Verhalten des Firefox-PDF-Viewers ist über die Seiteneinstellungen des Firefox konfigurierbar:

1) Öffnen Sie den Dialog „Seite einrichten…“. Diesen finden Sie entweder im Firefox Menü unter Datei:

ff19_seite einrichten_01
oder unter Drucken:

ff19_seite_einrichten_02
2) Im anschließenden Dialog wechseln Sie auf den Reiter „Ränder & Kopf- und Fußzeilen“:

ff19_seite einrichten_03
Ändern Sie hier bitte alle Einträge bei Kopf- und Fußzeilen auf „–leer–„.

Je nach alter Konfiguration kann es auch zu Problemen mit den Druckrändern kommen. Sollte dies auftreten, müssen Sie noch die Druckränder auf kleinere Werte oder auf Null reduzieren.

EWS Update 2013

Seit August 2012 gilt auf rund 1.100 Kilometern Bundesstraßen mit autobahnähnlichem Standard die Mautpflicht. Die Firma dds, Hersteller des Entfernungswerks Straße (EWS), hat die neuen, mautpflichtigen Strecken einpflegt.

Ab sofort können Sie unsere Tarifabfrage testen. indiwa Kunden, die EWS nutzen, haben ihre Zugangsdaten per E-Mail erhalten.

Beispiel einer nun mautpflichtigen Bundesstraße:
Von 35282 Rauschenberg nach 35457 Lollar sind nun 25 Km mautpflichtig (0 Km in 2012).

Wir werden das EWS Update am 20.  März 2013 in der Live-Version Ihrer Anwendung installieren. Wenn Sie Fragen zu EWS und zur Tarifabfrage haben, rufen Sie uns bitte an (Telefon 0421 – 949 38 16) oder senden eine E-Mail an info@indiwa.de.

Update EWS verschiebt sich

Ab dem 1. August 2012 wird für 84 Bundesstraßenabschnitte auf rund 1100 Kilometern Bundesstraßen mit autobahnähnlichem Standard die Mautpflicht gelten. Das Bundesamt für Güterverkehr liefert hierzu auf ihrer Website weitere Informationen.

Die Erweiterungen mautpflichtiger Strecken wirkt sich auch auf das Entfernungswerk Straße (EWS) aus. Die Firma dds (Hersteller von EWS) hat erst im Oktober verbindliche Informationen vom Bundesamt für Güterverkehr darüber erhalten, welche Bundesstraßen (Streckenabschnitte) mautpflichtig sind. Sie pflegen die neuen, mautpflichtigen Strecken nun in Ihr Entfernungswerk ein.

Gemäß einer aktuellen Auskunft aus dem Hause dds sind die Techniker im Moment noch dabei, die Berechnung des EWS zu kalibrieren. Ein verbindlicher Veröffentlichungstermin kann noch nicht genannt werden Im Moment geht dds davon aus, das Update Ende November* zur Verfügung stellen zu können.

indiwa wird das Update selbstverständlich unmittelbar nach Erhalt in die Logistik-Software und Contado einspielen. Aktuelle Informationen erhalten Sie auf unserer Website, hier im News-Bereich!

 

* (23.11.2012) Nachtrag: dds wird das Update im November nicht mehr ausliefern: „Diese neue Version ist nicht nur in einer Hinsicht etwas ganz Besonderes, da wir neben den neuen Mautstrecken für Bundesstraßen auch deutliche Verbesserungen in dem europäischen Straßennetz vorgenommen haben.

Bei unseren Tests haben wir unerwarteterweise zum Teil deutliche Unterschiede in den Entfernungen zwischen neuer und alter EWS Version festgestellt. Derzeit sind wir noch dabei diese Abweichungen zu plausibilisieren. Die ersten Ergebnisse der Prüfung sind vielversprechend und wir gehen aktuell davon aus, dass Sie noch in diesem Jahr (2012) eine aktualisierte Datenbasis erhalten werden.“

Kurzer Serverausfall

Heute um 8:41 Uhr gab es eine Überspannungsexplosion in einem Umspannwerk der Stadtwerke Bremen, die zu einem kurzzeitigen Stromausfall (ca. 30 Sekunden) führte. Betroffen von der Überspannung waren auch unsere Server, die im Rechenzentrum in der Nähe des Flughafens stehen.

Unsere unterbrechungsfreie Stromversorgung (USV) hat die starke Überspannung nicht verkraftet, was zu einem Ausfall unserer Server führte. Die Anwendungen und Websites waren einige Minuten nicht erreichbar, bis alle Systeme wieder komplett neu gestartet waren. Der Ausfall dauerte insgesamt 7 Minuten.

Unabhängig dieses heutigen Ereignisses planen wir zum Ende des Monats innerhalb des Rechenzentrums den Umzug der kompletten Servertechnik in einen neuen Serverschrank. Im Zuge dieses Umzugs werden wir auch auf eine neue Notstromversorgung umstellen. Über den Umzug werden wir Sie in den nächsten Tagen mit weiteren Details informieren.

Fast 100% Online!

Unsere Internet- und Datenbankserver waren im vergangenen Jahr 2011 durchweg online. Bis auf minimale Auszeiten im Zuge von Neustarts der Server, die alle im üblichen Wartungsfenster durchgeführt wurden, ergibt sich eine Verfügbarkeit unserer Server von 99,99 Prozent!